: Peter Kutter - Aktuelles

 

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Aktuelles

„Carpe diem“ (Horaz, Oden I, 11).

 

Peter Kutter anlässlich eines Vortrags bei der Ev. Gesellschaft zu „Seelische Folgen von Krieg, Luftangriffen und Vertreibung&#“ (Foto: AKG, Heiss, Stuttgarter Zeitung 5.11.2007)

Letztes Buch: „PSYCHOANALYSE, eine Einführung”, ist, dank der guten Zusammenarbeit mit Thomas Müller im März 2008 bei Klett-Cotta erschienen. Eine russische Ausgabe erschien 2011 bei Cogito, Moskau (zur Buchbesprechung).

Aus der Lebensgeschichte wird eine Krankengeschichte: Der Schatten einer ernsten Erkrankung ist auf Peter Kutter gefallen. Seit Januar 2012 und verschlimmert seit November dominiert die urologische Krankheit sein Leben.

Was vor einem Jahr aktuell war, ist jetzt Vergangenheit: Kutter ist zu seiner Entlastung als Gutachter ausgeschieden. Tagungen besucht er nicht mehr; zuletzt die Geburtstags- (Luft/Maass Nov. 2010), Trauer- (Roskamp Aug. 2011) und Gedenkfeier (Rolf Klüwer Sept. 2011. Er schrieb noch Nachrufe zum Tod von Zoltan Erdély (Selbstpsychologie 8, 2007), János Paál (DPV-Info 49, 2010) und Hermann Roskamp (DPV-Info 51, 2011).
Ein seit Jahren liegen gebliebener Text zu „Basis-Konflikt und Psychosomatik“ erschien 2009 bei Schattauer („Körperleben und Körperbild“).
Zum Thema „Psychoanalyse und analytische Psychotherapie, Erfahrungen eines Gutachters“ äußerte sich Kutter in einer Buchbesprechung (Psyche 1, 2010).
Zum heiklen Thema „Das Verhalten der Ärzte während der NS-Zeit“: siehe „Psychoanalyse in Selbstdarstellungen“, 2010, Band 8.

Zwei letzte Vorträge: Am 16.6.2010 in der „Stuttgarter Akademie” zum Thema „Von der Psychoanalyse zu einer empirisch fundierten Psychotherapie.” Dafür erntete er von seiten einiger neuer IPA-Mitglieder der DPG heftige Kritik. Deswegen kam es am 6.5.2011, von Angelica Bender organisiert, zu einem zweiten Vortrag vor dem „Psychoanalytischen Institut Stuttgart” zum Thema „Szenen der Psychoanalyse der Nachkriegszeit - ein Zeitzeuge erzählt.” Jetzt war die Diskussion ebenso intensiv wie konstruktiv.
Als logische Konsequenz und letztes Vermächtnis kam es dann, vermittelt durch Roland Deister, zu einer schriftlichen Dokumenation des Akademie-Vortrags vom 16.6.2011 in Form eines Beitrags in “Projekt Psychotherapie” (Heft 01/2012) unter dem provokativen Titel “Vom Ideal zur Wirklichkeit. Die Psychoanalyse muss sich entscheiden. Bleibt sie klassisch oder öffnet sie sich gegenüber dem allgemeinen Versorgungsauftrag?” späte, aber nicht zu späte Genugtuung.

Unerwartete Überrsachungen: „Schreiben ist keine Kunst, aber Zitiert-werden“, sagte einmal Kollege Werthmann in Frankfurt. Auf der Tagung der Sektion „Analytische Gruppentherapie“ in Göttingen im Mai 2008 wurde Kutter von Ludger Hermanns zum Thema „Gruppentherapie in der Nachkriegszeit“ mehrfach zitiert.
Unter der Rubrik „Klassiker neu gelesen“ hielt man eine alte Arbeit über „Paarbildung“ für wert, zusammen mit einem Nachtrag 2008, neu abgedruckt zu werden.
Sein Konzept von der „psychosomatischen Triangulation“ wurde von einem Schweizer Kollegen (Jürgen Grieser, Zürich) nicht nur aufgegriffen, sondern in einen einleuchtenden übergeordneten entwicklungspsychologischen und klinischen Zusammenhang gestellt (vgl. FORUM der PSYCHOANALYSE 24: 125-146).

März 2010 erschien Band 8 der „Psychoanalyse in Selbstdarstellungen“, darin neben je einem Beitrag von Y. Cohen, K. König und M. Oliner auch einer von Kutter: „Aus der Enge in die Weite“, die Geschichte von fünf Befreiungen: 1. aus der NS-Zeit durch die US-Army in die Demokratie, 2. aus dem Elternhaus ins Studium, 3. aus der Konfliktgruppe Tübingen an die Universität Frankfurt am Main, 4. aus dem Spannungsfeld Fachbereich Psychologie in die Pensionierung und 5. aus den beruflichen Verpflichtungen in die Freiheit.

Letzte Überraschung: Ausgelöst durch eine schöne Geburtstagsfeier am 12.6.2010 im SFI enstand, dank der umsichtigen Vorbereitungen durch zwei mutige Herausgeber, tatkräftig unterstüzt durch den Verleger, Herrn Apsel persönlich, ein Kutter gewidmetes gewagtes Buch “Wagnis Psychoanalyse” März 2012, herausgegeben von Benjamin Bardé und Eduard Bolch, mit Beiträgen namhafter Autoren, u. a. von J. Dantlgraber, M. Leuzinger-Bohleber, Joe Lichtenberg, Helmut Thomä, H.-V. Werthmann u. S. Zwettler-Otte, mit einem Geleitwort von Margarete Mitscherlich.

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26.01.2013